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Mit dem Buch "Der Sprengmeister" wurde nun endlich Henning Mankells bereits im 1973 im Schwedischen erschienene Debut-Roman ins Deutsche übersetzt.
Die Hauptperson, Sprengmeister Oskar Johansson, überlebt als junger Arbeiter einen schweren Sprengunfall, arbeitet jedoch sein Leben lang weiter als Sprenger.
Das Besondere an dem Buch ist die Art und Weise, wie Henning Mankell es schafft, durch seinen einmaligen Stil dem Charakter und Leben der wortkargen und bescheidenen Hauptperson gerecht zu werden: In Andeutungen, Zeitsprüngen, Erinnerungen und Kommentaren erschließt
sich uns darin nach und nach die persönliche, politische und berufliche Geschichte des Oskar Johansson, die - wie in allen Büchern Mankells- den gesellschaftlich Benachteiligten eine starke Stimme gibt.

 

 

Henning Mankell

Der Sprengmeister


 

Erich Hackl schafft in seinem neuen Buch ein eindrückliches Portrait eines stillen Helden des zweiten Weltkrieges:
Über vier Jahre lang gelingt es Reinhold Duschka, einem stillen, zurückhaltenden Menschen, Lucia und ihre Mutter in seiner Kunsthandwerkstatt zu verstecken und zu versorgen - er rettet ihnen dadurch das Leben.
Diese wahre Heldengeschichte basiert auf den Erinnerungen von Lucia.Es entsteht ein Bild des Lebens im Verborgenen, in dem unter extremen und beengten Umständen eine Normalität für
Lucia geschaffen wird, das aber auch von ständiger Angst und Restriktionen
geprägt ist.
Erich Hackl setzt mit seinem Roman ein
starkes Zeichen für Zivilcourage und
Mitmenschlichkeit und ein Denkmal für einen bewundernswerten Menschen.

 

 

Erich Hackl

Am Seil


 

Als Ibrahim, der in Istanbul ein geschäftiges aber relativ ereignisloses Leben als Journalist führt, vom Tod seines Jugendfreundes Hüseyin hört, kehrt er zum ersten Mal seit vielen Jahren in ihre gemeinsame Heimatstadt Mardin zurück. Hier an der türkisch-syrischen Grenze sucht er nach Spuren seines Freundes und erfährt von dessen geheimnisvoller Verlobten Meleknaz. Fasziniert von den Berichten über die junge Jesidin taucht er ein in die Geschichte und die Überlieferungen dieser Kultur und trifft auf eine Gruppe von Frauen, die aus der Gefangenschaft des IS fliehen konnten.
Der gewaltsame Tod des Jugendfreundes und die vergebliche Suche nach der geheimnisvollen Meleknaz zwingen Ibrahim sich seiner Herkunft zu stellen und sein Leben neu zu bewerten.

 

 

Zülfü Livaneli

Unruhe


 
Alle, außer mir
Kennen Sie Ihren Vater ? Kennen Sie die Geschichte Ihrer Familie ?
Die Lehrerin Ilaria hätte diese Fragen wahrscheinlich mit Ja beantwortet,
bis eines Tages ein junger Afrikaner auf den Stufen zu Ihrer Wohnung sitzt
und behauptet mit ihr verwandt zu sein. Ilaria und ihr Halbbruder begeben sich
gezwungenermaßen auf Entdeckungsreise in ihre Familiengeschichte, die sich
über drei Generationen und einige Geheimnisse erstreckt. Gleichzeitig ist diese Geschichte ein schonungsloses Gesellschaftsporträt und beleuchtet die(verdrängte) italienische Kolonialgeschichte des 20.Jahrhunderts.
Was bedeutet es, zufällig im „richtigen“ Land geboren zu sein ?
Was bedeutet Familie und wie entstehen Nähe und das Gefühl der Zugehörigkeit ?

Ein unbedingter Lesetipp – sehr beeindruckend !

 

 

Francesca Melandri

Alle, außer mir


 
Das Feld
Dies ist wieder kein einfaches Buch, aber das ist es bei Robert Seethaler ja
sowieso nie.. Und dafür schätzen wir ihn und warten immer ungeduldig auf die nächste Geschichte. Diesmal kreist der Roman um "Das Feld" - eigentlich den Paulstädter Friedhof. Ein Mann sitzt auf einer Holzbank unter einer krummgewachsenen Birke und und lässt seine Gedanken schweifen. Und so erfahren wir die Lebengeschichten von Menschen, die an diesem Ort lebten, ihn verließen oder nie weg kamen und hier ihr Leben beendeten. Manchmal ausführlicher, manchmal nur in Miniaturen ziehen Bilder vorbei und fügen sich zu einer Chronik der Ereignisse vergangener Jahre.
Was bleibt von einem Leben ?

 

 

Robert Seethaler

Das Feld


 
Kleine Feuer überall
Cleveland, Ohio, Shaker Heights – ein gepflegter Vorort in dem sich makellose
Häuserfronten und perfekte Vorgärten aneinanderreihen…
Die Familie Richardson lebt in einem dieser schmucken Häuser, eine Bilderbuchfamilie?
Vater Anwalt, Mutter Journalistin, vier halbwüchsige Kinder – wohlgeraten bis auf Isabelle, die jüngste Tochter – und genau diese ist verschwunden. An diesem Morgen, an dem Elena Richardson fassungslos im Bademantel vor dem Haus auf dem Rasen steht. Es brennt, jemand hat in jedem Schlafzimmer Feuer gelegt. Das scheinbar unanfechtbare Idyll – alles Asche und Rauch? Und warum ist Isabelle verschwunden?
Eine spannende, gefühlvolle Familiengeschichte, die an der perfekten Oberfläche kratzt
und eine Figur nach der anderen "beleuchtet".

 

 

Celeste Ng

Kleine Feuer überall


 
Der Zopf
Zopf, der: Substantiv, maskulin. Drei ineinandergeschlungene Haarstränge.

So wie drei Haarstränge immer abwechselnd zu einem Zopf geschlungen werden, so erzählt die Autorin die Geschichte Kapitel für Kapitel aus der
Sicht von drei Frauen aus drei verschiedenen Ländern.
Smita, eine Unberührbare, opfert in Indien ihr Haar dem Gott Vishnu, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Auf Sizilien rettet Giulia dank der Haare aus Indien die Perückenfabrik ihres Vaters vor dem Bankrott. Und in Montreal gibt eine Perücke der erkrankten Sarah wieder neuen Lebensmut.
In berührenden Bildern schildert die Autorin den Lebensweg von drei mutigen Frauen, die sich gegen das Schicksal auflehnen und hoffnungsvoll ihren eigenen Weg gehen.

 

 

Laetitia Colombani

Der Zopf


 
Ein anderes Brooklyn
Das ist eines DER Bücher des Frühjahrs für mich.
Die Geschichte von vier "nichtweißen" Mädchen im Brooklyn der 1970er Jahre macht atemlos und ist berührend und aufwühlend zugleich. Angela, Sylvia, Gigi und August (weil im August geboren) werden Freundinnen im Alter von 11 Jahren und wir begleiten sie, bis sich ihre Wege nach der Schule trennen. In den Hauseingängen dämmern Junkies vor sich hin, Vietnamkriegsveteranen ziehen durch die Straßen und für Mädchen ist New York zu dieser Zeit ein gefährliches Pflaster. Aber solange sie als Gruppe zusammen halten, fühlen sich die Freundinnen unverwundbar. Doch dann werden sie zu jungen Frauen und ihr bedrückendes Umfeld rückt näher an sie heran...

Jacqueline Woodson schreibt: "Ich wollte das Bushwick meiner Kindheit auf Papier bannen – deshalb schuf ich vier Mädchen, die mich zugleich faszinierten und mir fremd waren, dabei entfernte ich mich weit von meiner eigenen Kindheit. Dann ließ ich sie in einem Viertel agieren, das mir füher so vertraut war wie Luft."

 

 

Jacqueline Woodson

Ein anderes Brooklyn


 
Eine von uns
1984, in einem Sommer, in dem Dallas im Fernsehen läuft und die Welt in einem Dorf in der englischen Provinz noch in Ordnung scheint, verschwinden plötzlich Kleinigkeiten aus den Häusern oder tauchen an anderer Stelle wieder auf.
Als auch noch eine junge Frau verschwindet, wächst langsam das Gefühl, dass der Eindringling, der geheimnisvolle "Fox", einer von ihnen sein muss!
Kein Krimi, aber ein spannender Blick hinter die Kulissen einer "idyllischen" Kleinstadt, in der jeder ein Geheimnis zu verbergen hat – lesenswert!

 

 

Harriet Cummings

Eine von uns


 
Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war
Ein niederösterreichischer Bauernhof gegen Ende des zweiten Weltkriegs. Auch wenn die großen Kriegsschauplätze weit entfernt sind, ist der Krieg auch hier im Alltag allgegenwärtig – in Form eines Mädchens und eines jungen Russen, die auf dem Bauernhof einquartiert werden, oder durch den „Besuch“ von Wehrmachtssoldaten, denen der Großvater entgegentritt.
Eine sprachlich besondere Momentaufnahme, die die Kriegszeit im Alltag spürbar macht.

 

 

Paulus Hochgatterer

Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war