Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Anmeldung im Shop



Benutzerdaten vergessen? Registrieren Hilfe zum Login
 

Vom Fischen und von der Liebe

Mein irisches Tagebuch (1977-2003)

von Benoîte Groult
Übersetzt von: Patricia Klobusiczky
Auflage 2. Auflage
Hardcover
400 Seiten; 212 mm x 138 mm
2019 Ullstein Hc
ISBN 9783550050961

versand- oder abholbereit in 48 Stunden
22.70 EUR
Versandkostenfrei innerhalb Österreich ab 20 Euro

bestellen
Merkzettel | Wunschliste | Weiterempfehlen |


Ebenfalls verfügbar als:

Jahre der Wunder und Dämonen - unveröffentlichte Tagebuchaufzeichnungen einer der Galionsfiguren des Feminismus

Sechsundzwanzig Sommer lang führte Benoîte Groult in Irland Tagebuch, wo sie mit ihrem Mann, dem Autor Paul Guimard ("Die Dinge des Lebens"), ein Haus besaß. Man begegnet der französischen Schriftstellerin und feministischen Galionsfigur in diesen Aufzeichnungen aus nächster Nähe, sie lassen eine Frau erkennen, die nach etlichen Umwegen und Verletzungen zu sich selbst gefunden hat - eine sehr freie Frau, auch nach heutigen Maßstäben. Unbefangen schreibt Groult über geistiges und sinnliches Begehren, über ihre jahrzehntelange Ménage à trois, an der sich ihr Weltbestseller "Salz auf unserer Haut" inspirierte. Zu den schönsten, wenngleich wehmütigsten Momenten des Buches gehören die Gedanken der Autorin in Bezug auf das Älterwerden: das als schmerzhaft empfundene Missverhältnis zwischen abnehmender Vitalität und gleichbleibendem Sehnen und Verlangen - wunderbar gespiegelt in den Passagen, die sie in der archaischen Rolle der Jägerin beim Hochseefischen zeigen.

"Dieses Buch ist das Zeugnis einer unabhängigen Frau, die den Herausforderungen des Lebens und des Alters in bewundernswerter Weise die Stirn bietet." Le Nouvel Observateur

"Eine wunderbare Lektion in Lebensfreude."
Le Figaro Littéraire

"Ihre letzte literarische Geste zeugt von einer außergewöhnlichen Energie und echtem Lebensstil."
L'Express

Groult, Benoîte
Benoîte Groult ( 31. Januar 1920 in Paris; gest. 20. Juni 2016 in Hyères) war eine französische Journalistin, Feministin und Schriftstellerin. Ihr bekanntestes Werk ist der Roman Salz auf unserer Haut. Die Tochter der in Frankreich bekannten Modedesignerin Nicole Poiret (1887-1967) und des Innenarchitekten André Groult (1884-1966) wuchs in der Pariser Oberschicht auf. Ihr Studium der Literaturwissenschaften beendete sie mit dem Titel "Professeur de lettres". Sie arbeitete zunächst als Lehrerin, danach als Journalistin bei dem damals noch öffentlich-rechtlichen Fernsehsender RTF. Zwischen 1962 und 1968 verfasste sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Flora (1924-2001) drei Werke. Benoîte Groults erster Roman "La part des choses" erschien 1972. Im März 1944 heiratete sie den Medizinstudenten Pierre Heuyer, der acht Monate nach der Heirat an Tuberkulose starb. Von 1946 bis 1950 war sie mit dem französischen Journalisten Georges de Caunes verheiratet. Der Ehe entstammen zwei Töchter, die 1946 und 1948 geboren wurden. 1951 heiratete sie den Schriftsteller Paul Guimard (1921-2004), mit dem sie ebenfalls eine Tochter bekam.