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Eine versunkene Welt - Jüdisches Leben in der Region Bucklige Welt – Wechselland

BUCHPRÄSENTATION

Freitag, 22. März 2019, 19:00
Bad Erlach

Am Freitag, 22. März 2019, um 19.00 Uhr wird im Festsaal des Gemeindeamts (Fabriksgasse 1, 2822 Bad Erlach) das aktuelle Buch der Autoren Johann Hagenhofer, Gert Dressel und Werner Sulzgruber, "Eine versunkene Welt - Jüdisches Leben in der Region Bucklige Welt – Wechselland" präsentiert.

Die Festansprache hält Landeshauptmann a. D. Dr. Erwin Pröll.

"... Ich komme von einer anderen Welt, einer versunkenen Welt, einer Welt, die es nicht mehr gibt, von der alle Spuren ausgelöscht wurden und die nie wieder auferstehen wird. Einer Welt, in welcher Tradition und Religion sehr stark verankert waren." (Friedrich Blum)

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts waren zahlreiche Jüdinnen und Juden, vorwiegend aus dem damaligen Westungarn, in Ortschaften der Buckligen Welt und des Wechselgebiets im südöstlichen Niederösterreich ansässig geworden. Zunächst als Hausierer, später meist als Kau eute verdienten sie ihren Lebensunterhalt und waren oft in den dör ichen Alltag gut integriert. Auch jüdische Industrielle und Sommerfrischler ließen sich in der Region nieder. Mit dem „Anschluss“ 1938 fand aber auch hier das jüdische Leben ein gewaltsames Ende. Ein 18-köp ges Forschungsteam - vorwiegend lokal und regional ansässige Heimatforscher/innen - hat nun zahlreiche Spuren der jüdischen Geschichte in den Ortschaften der Buckligen Welt und des Wechsellandes entdeckt und ausgewertet. Dieses Team umfasst Frauen und Männer aus allen Altersgruppen und aus verschiedenen Berufsfeldern. Mit dabei sind beispielsweise auch ein ehemaliger Bürgermeister und der frühere Obmann der Tourismusregion der Buckligen Welt. Erstmals kann über die jüdische Geschichte der Region nachgelesen werden, nachdem in diesem umfangreichen Pionier-Projekt eine Vielzahl von einzigartigen Archiv-Quellen und Dokumenten gehoben wurde. Bislang unveröffentlichte Fotographien aus Privatbesitz und seltene Aufnahmen zu einzelnen Gemeinden bereichern das Werk und machen das Lesen zu einer höchst anschaulichen Reise in die Vergangenheit.